Termine
2026
03.05.2016 11:00 - 'Frottola - poesia per musica', Waidhofen/Ybbs, Bürgerspitalkirche
01.08.2026 - 'Frottola - poesia per musica', Festival Itinéraire Baroque, Bordeaux-Frankreich
10.10.2026 19:00 - 'Frottola - poesia per musica', Stadttheater Grein
Kulturverein Grein, Stadtplatz 7, 4360 Grein/a.d. Donau
vergangene Termine
2025
Aktuell sind keine Termine vorhanden.
2024
22.12.2024 17:00 - Musikalischer Adventkalender, Foyer Brucknerhaus Linz
22.06.2024 20:00 - Abschieds-Sonnwendkonzert mit dem Franziskuschor, Landesmusikschule Kitzbühel
07.06.2024 19:30 - Best of Brisk Preisträger:innenkonzert des Ensemblewettbewerbes für Alte Musik an der ABPU, OÖ Landesbibliothek Linz
20.04.2024 19:00 - 'Musica süeß Meledey', Pfarrkirche Dornbach
2023
17.12.2023 15:00 - Seitenstettner Adventsingen, Stiftskirche Seitenstetten
15.12.2023 18:00 - 33. Musischer Advent, Pfarrkirche Haag
21.08.2023 20:00 - ABENDMUSIK Preisträger:innenkonzert des Brisk Ensemblewettbewerbes für Alte Musik an der ABPU, Ursulinenkirche Linz
02.06.2023 19:30 - Lange Nacht der Kirchen, BZ St. Benedikt Seitenstetten
18.05.2023 10:00 - Hochamt, Pfarrkirche Dornbach
20.04.2023 20:30 - 'Musica süeß Meledey', St. Wolfganger Frühlingsmusik, Michael Pacher Haus St. Wolfgang
14.04.2023 19:30 - 'Musica süeß Meledey', Filialkirche St. Veit Seitenstetten
25.03.2023 19:00 - EVENSONG Klosterkirche Franziskanerinnen Amstetten
2022
29.09.2022 19:30 - Die Wenzelsbibel - Vortrag zur Ausstellung, BZ St. Benedikt Seitenstetten
Konzertprogramme
Frottola
poesia per musica
Erfrischend und charmant entführen die Frottole in die Renaissancezeit Norditaliens. Diese vierstimmige schlichte Liedform sorgt wie der Genuss eines italienischen Frizzante für entspannende Momente, wobei die sechszeiligen Verse mit den leichten süßen Melodien verschmelzen.
Musica süeß Meledey
Die Musik des Weisskunig
„wer ime [sich] im leben kain gedachtnus macht, der hat nach seinem tod kain
gedächtnus und desselben menschen wird mit dem glockendon vergessen,…“
Als einer der mächtigsten Herrscher Europas setzte Maximilian I. alle Mittel ein, um seine Macht zu demonstrieren. Er nützte unter anderem die Kunst dazu, Zeit seines Lebens und auch bis über seinen Tod hinaus Größe und Glanz seiner Herrschaft und seiner Taten zu präsentieren.
Der reisende Kaiser umgab sich mit den besten Musikern Europas. Ludwig Senfl, Heinrich Isaac, Paul Hofhaimer und andere geben mit ihrer überlieferten Kirchen- und Militärmusik sowie Musik des Alltags einen Einblick in das höfische, bürgerliche und bäuerliche Leben. Neben gesellschaftskritischen und politischen Inhalten erzählen sie von Liebe, Glück, Trauer und Leid.
„wer ime [sich] im leben kain gedachtnus macht, der hat nach seinem tod kain gedächtnus und desselben menschen wird mit dem glockendon vergessen,“.
Nach diesem Motto gestaltete Kaiser Maximilian I. sein Leben als Regent des Heiligen Römischen Reiches. 500 Jahre später stellen wir fest, er hat sein Ziel erreicht. Noch immer spricht die Nachwelt von dem einst großen Herrscher.
Utopia
Gedankenflucht in eine bessere Welt
Utopia - eine Fantasiewelt. Eine bessere Welt aus freien Stücken erfunden. Sehnsüchte nach Gerechtigkeit und Frieden werden in ihr wahr.
Der gesellschaftskritische Roman Utopia, verfasst von dem Briten Thomas Morus im Jahr 1516, erzählt von einem Seemann, der auf der Insel Utopia gestrandet war. Dort erlebt er das Zusammenleben einer idealen Gesellschaft, die durch einfache Regeln ohne Privatbesitz, niemals Hunger leidend in Respekt und Freundlichkeit zusammenlebt. Im England zu Beginn des 16. Jahrhunderts war diese Darstellung wohl eine Utopie.
In der Zeit der Entstehung des Romans Utopia herrschte König Henry VIII. (1491-1547). Als interessierter Musikliebhaber komponierte er selbst und verfasste eigene Texte. Das Henry VIII Book, entstanden zwischen 1510 und 1520, ein Manuskript, das die wichtigste Quelle der weltlichen Musik am englischen Königshaus des frühen 16. Jahrhunderts darstellt, enthält neben Werken von Alexander Agricola, William Cornysh oder Heinrich Isaac auch 33 Stücke von Henry VIII.
IRIS CONSORT stellt gemeinsam mit der Sängerin Antonia Ortner die Musik rund um Henry VIII. den Gedanken des Romans Utopia gegenüber.
Damals wie heute stellt eine Utopie als erträumte Lebensweise wertvolle Gegenentwürfe zur Lebenswirklichkeit dar, die inspirierend wirken können, oder aber auch in die Irre führen können.
Liebe - Amour - Amore
Geheime Liebschaften, verschmähte Liebe, Liebessehnsucht, gebrochene Herzen, erfülltes Liebesglück oder Verlust der oder des Liebsten. Die Liebe ist wohl eines der größten und tiefsten Gefühle des Menschen. Sie kennt keine Grenzen - weder zeitlich noch geographisch und ist wohl eines der meistbesungenen Themen.
"Obwohl ich das Gefühl habe zu sterben, wenn ich von Euch scheide, [...] und so möchte ich tausendmal am Tag von Euch scheiden, da meine Rückkehr so süß ist." (Anchor che col Cipriano de Rore, 1515 oder 1516.1565); Liebeslieder der Renaissancezeit zeigen auf, wie nahe Liebe bei Schmerz und Tod liegt.
Das IRIS CONSORT gibt Liebeslieder der Renaissancezeit aus dem deutsch-, italienisch- und französischsprachigen Raum wieder. Durch den Vortrag von Liedertexten sollen dem Publikum die emotionalen Inhalte nicht vorenthalten werden.